Montag, 19. November 2012
"Huiiiiiiiii"

Source: 500px.com via Judith on Pinterest



Ein kleiner Eisbär müsste man sein. Wenn nur der Klimawandel nicht wäre.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Donnerstag, 27. September 2012
Alles eine Frage der Einstellung.


Je schlimmer der (Arbeits-) Tag desto düsterer mein Sinn für Humor. Über wenige Cartoons kann ich so sehr lachen wie über die Nicht lustig-Lemminge. Hier zum Thema: Alles eine Frage der Einstellung. In diesem Sinne: TGTIF...

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Montag, 24. September 2012
Kaktus-Galerie

Unverhofft kommt oft: Eine Kaktus-Galerie inmitten alpiner Natur und Architektur auf dem Ritten (Hausberg von Bozen, Südtirol).

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Mittwoch, 19. September 2012
"Ursula, die Menschen wollen wandern"
"Und, wird's was?" Misstrauisch äugte ich über die Kante des Felsvorsprungs hinweg auf dem ich mich zwecks Foto drapiert hatte und zwang mich nicht über den dahinter klaffenden Abgrund nachzudenken. Ein Murmeln meiner Freundin hinter dem Gehäuse der Spiegelreflexkamera ("...Blende verstellen...") verriet mir, dass ich meine latente Höhenangst noch ein wenig länger aushalten musste. Ich konzentrierte mich auf den Pfad, auf dem wir aus dem Wald an diesen zugegebenermaßen schönen Aussichtspunkt gekommen waren und sah, wie sich uns ein rüstiges Renterehepaar näherte und freundlich grüßte. Auch Deutsche, vermutlich aus dem Süden, schloss ich. Er, weißhaarig und augenscheinlich gut gelaunt, positionierte sich sogleich neben meiner Freundin, zückte sein Smartphone und peilte mit konzentriertem Gesichtsausdruck den gegenüberliegenden Berg sowie den dahinter zum Vorschein kommenden Kalterer See an.
"Sagen Sie mal," meinte er plötzlich und wandte sich meiner immer noch konzentriert am Objekt schraubenden Freundin zu, "Kennen Sie Weißblech?" Wir (Freundin, Freund und ich) wechelten konsterniert-verwirrte Blicke und schauten dann wie auf Knopfdruck auf das Objektiv der Spiegelreflexkamera auf der Suche nach dem aufgedruckten Begriff "Weißblech". Nichts. Bei mir fiel der Groschen zuerst. "Meinen Sie Weißabgleich?" Ich bekam ein Grummeln zur Antwort. Der Liebste meiner Freundin sprang dem freundlichen Herrn zur Seite und blickte über dessen Schulter auf's Display des Handys. "Sie haben recht, Weißabgleich, so heißt das," jubilierte der Rentner. "Ist ja schon fantastisch, was diese Handys heute können. Ist eine richtig gute Kamera." Wir alle schauten von ihm zu der Spiegelreflex und dann uns gegenseitig an und beschlossen zeitgleich diesen Kommentar einfach mal so stehen zu lassen.
Derweil hatte meine Freundin endlich ihr Foto im Kasten und drückte mir die Kamera zum Verstauen in die Hand. Während ich in den Untiefen meiner Shorts nach dem Objektivdeckel kramte, nutzte das Ehepaar die Chance uns ausführlichst zu erklären, wo sie residierten. "Hinter dem Berg da, direkt am See. Wir sehen ja eigentlich nichts davon, was auf dieser Seite des Berges ist. Aber ist auch schön hier", informierte sie uns, auf einen viel zu kurzen Wanderstock gestützt und sichtlich froh Zuhörer zu haben.
Vom weiteren Gespräch bekam ich zunächst nichts mit, denn ich hatte den Objektivdeckel leider nicht wie erhofft in meinen Hosentaschen gefunden. "Ich find meinen Kameradeckel nicht", ließ ich meine Freunde wissen und schob hinterher: "Nicht meinen... Peters." (Die Kamera gehörte ihm.) Während ich zu der Stelle ging, an der ich den Deckel mutmaßlich abgenommen hatte, nahm das Redebedürfnis 20 Meter von mir entfernt sprunghaft zu. "Ach, Sie heißen auch Peter? Ich auch. Haben Sie noch einen zweiten Vornamen?" "Johannes." "Ich heiße Peter Bernhard. Und das hier ist Ursula. Nur Ursula." Ich kehrte unverrichteter Dinge und mit schlechtem Gewissen zurück und haderte mit meiner Schusseligkeit. "Haben Sie ihn", erkundigte sich Nur-Ursula in besorgten Ton, während ihr Mann weiterhin den armen Peter zum Thema Kindernamen in beschlag nahm. "Was suchen Sie genau? Und, haben Sie ihn?" Nur-Ursula blieb hartnäckig. Ich spielte langsam mit dem Gedanken, Peter einfach einen neuen Objektivdeckel zu besorgen, um den beiden zu entkommen. 'Kinder aus dem Haus, jetzt brauchen sie andere zum reden', schloss ich ebenso boshaft wie schweigend und kramte in einem Akt der Verzweiflung noch einmal in meiner Hosentasche. Und siehe da: Der Kameradeckel klemmte so auf meiner Hüfte, dass ich bisher immer daran vorbeigefasst hatte. "Hab ihn!" rief ich erleichtert, klemmte den Deckel auf, verstaute die Kamera und wandte mich in Richtung des Waldpfades, von dem wir gekommen waren. Leider ohne den gewünschten Erfolg. Inzwischen hatte Nur-Ursula sich warmgeredet. Wir tauschten verzweifelte Blicke. Wir hatten noch mindestens 2 Stunden Weg vor uns und wussten, dass für den Nachmittag Regen angesagt war. Die Erlösung kam in Form von Peter Bernhard, der zu seiner Frau gewandt die befreienden Worte sprach. "Ursula, die Menschen wollen wandern!" Sie verstummte mit verkniffenem Blick und wir nutzten die Gelegenheit uns freundlich zu verabschieden. Noch Tage später mussten wir in Erinnerung an diese Begegnung sehr lachen und hatten fortan unser Urlaubsmotto gefunden: "Ursula, die Menschen wollen wandern..."

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Dienstag, 18. September 2012
Blick auf die Zugspitze vom Fernpass

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Kameraexperimente Vol.1

Manchmal vergesse ich, dass ich gerne eine digitale Spiegelreflexkamera mein eigen nennen würde. Meine kleine Panasonic hat mich in diesem Urlaub wieder völlig überzeugt und erlaubte sogar kleinere Farb-, Belichtungs- und Tiefenschärfeexperimente.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Timmelsjoch / Alpenüberquerung
Timmelsjoch 2012_all rights reserved

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren